Rennserien

Hier werden zunächst einmal nur die Rennserien genannt, die für das Team relevant sind und in Zukunft sein könnten;

GLP:

Wird nur auf der 20,8 km langen Nordschleife gefahren

http://www.glp1.de/

GLP4_11072015_EL4A7314 GLP2_11042015_EL4A6931 20140830_113102 20130921_114739 20130921_114728

GLP Nuerburgring 2009

20090704glp0731 20080816glp0725 20071020glp0097

Hier mal eine kleine Auswahl an Fotos von mir aus 11 Jahren GlP von 2004 bis heute. Angefangen hat alles mit einem Opel Astra, dann kam der Opel Corsa und seit zwei Jahren mein BMW E 30. Eine Rarität, einmal als Beifahrer im Renault Clio bei Michael Vogeltanz, der zuvor seine erste GlP bei mir als Beifahrer absolviert hatte.

In der GlP gibt es keine Klasseneinteilung wie in den darüberliegenden Rennserien RCN und VLN. In der GlP gibt es nur ein Gesamtklassement und daneben noch eine sogenannte Rookiewertung für Anfänger. Auch eine Teamwertung gibt es. Ansonsten sind alle Fahrzeuge gleich, es zählt nur das gleichmässige Fahren. Kurze Übersicht über die Runden und ihre Aufgaben.

Runde 1; Einführungsrunde

Runde 2; Setzrunde, diese ist sehr wichtig für die Runden 3 bis 5, da diese Setzzeit dort so genau wie möglich wiederholt werden muss. Für jede Abweichung gibt es Strafpunkte.

Runden 3 bis 5; Bestätigungsrunden

Runde 6 und 7; Tankrunde

Runde 8; Wieder Setzrunde

Runden 9 bis 11: Bestätigungsrunde

Runde 12; Auslaufrunde

In der GlP starten maximal 160 Fahrzeuge. Vorgeschrieben sind entsprechende zugelassene Helme für Fahrer und Beifahrer, einen 2kg Feuerlöscher und Fahrer und Beifahrer müssen einen gültigen Führerschein haben.Ausserdem ist eine nationale C-Lizenz erforderlich. Diese kann aber ganz einfach beantragt werden und gilt das ganze Jahr.

2015_serienausschreibung

 

RCN;

Wird ebenfalls nur auf der Nordschleife gefahren.

Startseite

Die RCN ist im Gegensatz zur GlP eine sogenannte Leistungsprüfung. Hier gibt es auch Sprintrunden die auf Zeit gehen, d.h. je schneller man ist umso weniger Strafpunkte gibt es. Insgesamt werden 15 Runden gefahren mit Ausnahme der RCN Light, da werden nur 8 Runden gefahren.

Bei der RCN sind 3 Runden auf Sollzeit, d.h. Setzrunde und dann zweimal diese bestätigen, 9 Runden auf Bestzeit, 2 auf Maximalzeit (Tankrunden) und 1 Auslaufrunde zu fahren.

Ferner gibt es hier auch unterschiedliche Fahrzeugklassen und unterschiedliche Startgruppen.

Auch an die Fahrer.- und Fahrzeugausrüstung werden erhöhte Anforderungen gestellt. Der Fahrer benötigt die nationale A-Lizenz. Diese kann man per Lehrgang erwerben oder man kommt dreimal in der GlP unter die besten 75% der gestarteten Fahrzeuge.

Das Teilnehmerfeld liegt dank der grossen Beliebtheit bei ca. 175 Fahrzeugen.

2015_serienausschreibung

 

VLN;

Wird auf der Kurzanbindung der GP-Strecke und der NOS gefahren.

VLN 2015-Ausschreibung.de

www.vln.de

Die VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring ist eine Breitensport-Rennserie und wird seit dem Jahr 1977 auf der Nürburgring-Nordschleife ausgetragen, bis 2000 allerdings unter der Bezeichnung Langstreckenpokal. Fahrer unterschiedlichster Fahrzeuge – vom serienmäßigen Auto bis zum reinrassigen Rennfahrzeug – treten in verschiedenen Klassen gegeneinander an. Die Rennen dauern vier bzw. sechs Stunden und finden auf der Nordschleife in Verbindung mit der Sprintstrecke (Kurzanbindung) des Grand-Prix-Kurses statt. Im Schnitt sind bei einem Rennen mehr als 175 Fahrzeuge am Start, die in der Regel von mehreren Fahrern pilotiert werden, die sich am Steuer abwechseln. Ausgewählte Events der VLN zählten 2010 und 2011 zusätzlich zur Deutschen GT-Meisterschaft für GT3-Fahrzeuge.

Der Begriff VLN bedeutet Veranstaltergemeinschaft Langstreckenmeisterschaft Nürburgring. Die Clubs der Veranstaltergemeinschaft schreiben die „VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring“ im Automobilsport aus. Bis 2014 wurden 38 Saisons ausgetragen.

Die Langstreckenmeisterschaft Nürburgring bezeichnet sich als erfolgreichste Breitensportserie Europas. Tatsächlich findet inzwischen schon eine Art Export statt, denn nach dem 24-Stunden-Rennen von Dubai wurde 2006 auch einmalig in Bahrain ein 24-Stunden-Rennen veranstaltet. Federführend war dort der MSC Ruhr-Blitz Bochum.

Das vom ADAC Nordrhein ausgerichtete 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring zählt derzeit nicht zur Langstreckenmeisterschaft Nürburgring, die Veranstalter kooperieren jedoch.

Namensgebung

Diese Clubs veranstalten die lange Jahre als „Veedol Langstreckenpokal“ bekannte Serie von Langstreckenrennen für Tourenwagen auf der Nordschleife des Nürburgrings. Das V in VLN wurde früher oft mit den langjährigen Sponsoren Valvoline bzw. später Veedol in Verbindung gebracht, bevor von 2001 bis 2009 der Reifenhersteller BFGoodrich Namensgeber wurde. Zudem wurde 2001 der Serie vom Deutschen Motor Sport Bund der Status einer Meisterschaft verliehen. Die Serie hieß forthin „BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft Nürburgring“ (BFGLM), ab 2010 „VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring“.

Rennformat

Austragungsort der Rennen ist der Nürburgring

Eine Rennrunde ist 24,433 Kilometer lang und besteht aus der Nürburgring-Nordschleife und der Sprintstrecke des GP-Kurses. Die Zeitdistanzen sind unterschiedlich: Neun Rennen gehen über vier Stunden, der traditionelle Saisonhöhepunkt, das 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen, dauert sechs Stunden.

Historisch bedingt haben einige Rennen Bezeichnungen, die mit dem tatsächlichen Renndistanz kaum noch etwas zu tun haben, so etwa das 250-Meilen-Rennen. Auch das 4-Stunden-Rennen wurde teilweise nur über die kürzeste Zeitspanne von 3,5 Stunden angesetzt, die inzwischen zugunsten einer fast einheitlichen Länge von vier Stunden kaum noch ausgefahren wird. Ausnahmen sind Veranstaltungen, bei denen zwischen Training und Rennen eine Gastserie ein kurzes Rennen durchführt, sowie natürlich das seit 1993 durchgeführte 6-Stunden-Rennen.

Die meisten Fans beobachten die Rennen an der Nordschleife. Um zu bestimmten Streckenabschnitten zu gelangen, muss teilweise einige Meter gewandert werden. Denn mehrere Streckenabschnitte, darunter „Schwedenkreuz“, „Adenauer Forst“, „Karussell“ und „Wippermann“, sind zum Teil einige hundert Meter von der nächsten Hauptstraße entfernt. Gut zu erreichen und stets gut besucht hingegen sind z. B. „Breidscheid“, „Brünnchen“ und „Pflanzgarten“. An der gesamten Nordschleife muss kein Eintrittspreis bezahlt werden. Nur für das Fahrerlager und die geöffneten Tribünen am Grand-Prix-Kurs des Nürburgrings sind Tickets zum Preis von 15 Euro erforderlich.

Wertungssystem

Das Wertungssystem der Meisterschaft berücksichtigt die Anzahl der Starter in der jeweiligen Wertungsklasse. Es gab in der Saison 2009 33 Fahrzeugklassen, verteilt auf vier Fahrzeugarten, die „Division“ genannt werden. Je mehr Fahrzeuge in einer Klasse am Start sind, desto mehr Punkte können Sieger und Platzierte gewinnen. Deshalb gewinnt nicht automatisch das stärkste Auto am Ende der Saison den Meistertitel, sondern in der Regel das Fahrzeug, das sich in der Klasse mit den meisten Startern am häufigsten vorne platzieren konnte.

Für den Klassensieger werden fast zehn Punkte berechnet, für den Letztplatzierten fast keine Punkte. Ausgeschiedene bekommen keine Punkte. Die Formel lautet Punkte= 10*(Starter +0,5 – Platzierung)/Starter, es wird auf zwei Stellen gerundet. Ein einzelnes Fahrzeug erzielt somit 5,00 Punkte, bei zwei Startern werden 7,5 und 2,5 Punkte verteilt, bei fünfen sind es 9, 7, 5, 3 und 1 Punkt. Bei zehn Wagen in der Klasse bekommt der Sieger 9,5 Punkte, bei Zwanzig sind es 9,75. Bei hundert Fahrzeugen in einer Klasse, bekommt der Sieger 9,95 Punkte. In der Meisterschaftswertung gibt es zwei Streichresultate, somit werden die besten acht der zehn Läufe gewertet. Fast immer stellen die preisgünstigen seriennahen Klassen unter zwei Liter Hubraum die Meister, da dort aufgrund der hohen Teilnehmerzahlen die meisten Punkte vergeben werden, und auch noch ein zweiter Platz bei 18 Startern soviel Punkte einbringt wie ein Sieg bei sechs Startern.

Quelle; Wikepedia

 

Trackdays;

Das sind im herkömmlichen Sinne natürlich keine Rennserien, aber es passt hier am besten rein. Bei einem Trackday gibt es unterschiedliche Anbieter (u.a. bietet ich das dann auch an) die dann eine Renn.- bzw Präsentationsstrecke (Bilster Berg) vom Besitzer anbieten.

Es gibt hierbei unterschiedliche Arten. Meistens sind es Tagesveranstaltungen wo dann in mehreren Gruppen gefahren wird. Die Fahrtzeiten sind dann meistens jeweils 30 MInuten. Es gibt aber auch sogenannte Afterwork Trackdays, wo man 90 Minuten open pitlane hat, d.h. man kann 90 Minuten durchgehend fahren wenn das Fahrzeug und man selbst dazu in der Lage ist.

Bei den meisten Trackdays sind strassenzugelassene und reine Rennfahrzeuge erlaubt.  Auch kann man hier mit reinrassigen Rennslicks fahren.

Laut Ausschreibung sind Trackdays nicht zum Erzielen der Höchstgeschwindigkeit da, sondern dienen lediglich der Verbesserung des eigenen Fahrkönnens und dfes Kennenlernens des Fahrzeuges. Es gibt auch die Möglichkeit sich von erfahrenen Instruktoren begleiten zu lassen oder selbst einmal als Beifahrer zu sehen wie es „richtig“ geht.

Ich werde nächstes Jahr selbst als Trackdays am Bilster Berg veranstalten. Ob es sich hierbei um Tagestrackdays oder/und Feierabendtrackdays handeln wird steht noch nicht fest. In jedem Fall werden aber am Anfang mehrere geführte Runden asbsolviert, damit die Teilnehmer zunächst einmal die Strecke und die Ideallinie kennenlernen. Danach ist dann freies Fahren. Im Rahmen dieser Veranstaltung besteht auch die Möglichkeiten, dass ich, wenn gewünscht und gebucht die einzelnen Teilnehmer coache vom Beifahrersitz aus oder aber selbst fahre und der Teilnehmer auf dem Beifahrersitz platz nimmt. Beide Varianten haben unterschiedliche Vorteile. Die Kommunikation hierbei erfolgt über Funk. Ich lege hierbei Wert auf eine ganzheitliche Einweisung für den Teilnehmer. Das geht über die richtige Sitz.- und Lenkradhaltung bis zu den Themen Brems.- und Einlenkpunkt, Ideallinie einzelner Kurven und aufeinanderfolgender Kurvenn und natürlich ganz wichtig der richtigen Blickführung. All diese Dinge spielen natürlich nicht nur auf der Rennstrecke sondern vorallem auch im öffentlichen Strassenverkehr eine Rolle, somit trägt das richtige Coaching auch zur Verbesserung der Verkehrssicherheit bei,  was mir als Polizeibeamten natürlich besonders wichtig ist.